Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Neunhundert und sechsundfechzigste Nacht.

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portukisch, den ihr Djawan als Begleiter mitgegeben hatte, brachte sie in'sKloster, und kaum hatte sie sich auf einen Teppich niedergelassen, als sie von einemKnaben entbunden ward, der so schön und stark aussah, als wäre er schon ein Jahralt. Mariam wollte, als sie sich nach einigen Tagen gesund genug fühlte, um ihreReise fortzusehen, ihr Kind mit sich nach Genua nehmen, aber Portukisch gab esnicht zu, weil ihm Djawan von diesem Kinde viel Schlimmes prophezeit hatte; er batvielmehr die Bewohner dieses Klosters, es nach ihrer Abreise zu tödten. Mariamaber bat diese Leute vor ihrer Abreise, das Kind sorgsam zu pflegen und es nur demauszuliefern, der es in ihrem Namen verlangen würde. Beide wurden in ihrer Hoffnunggetäuscht, denn wenige Wochen nachher kam ein Seeräuber aus Askalon sein Namewar Kiniar an diesem Kloster vorüber, plünderte es aus und schleppte unter Andern»auch dieses Kind, welches Arnus hieß, mit sich in seine Heimath. Als daher Portukischauf den Befehl des Königs von Genua, welcher sich »nieder mit Mariam versöhntbatte, in's Kloster kam, um Arnus zu holen, fand er ihn nicht mehr, und da er sichfürchtete, ohne das Kind nach Genua zurückzukehrcn, floh er wieder nach Egypten zuDjawan. Marian» gerietst in Verzweiflung, als sie dies börte; sie und tranknicht, schloß sich in ein unterirdisches Gemach ein und schwur, sie werde nicht mehrherausgehen, bis sie ihren Sohn wiedergesunden.