Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
840
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Neunhundert und sechsundsechzigste Nacht.

Eines Tages kam Maruf, welchen heftige Stürme mehrere Monate lang auf derSee umhertrieben, verkleidet zu ihr und schlug ihr vor, sie wieder nach Syrien zurück-

zubringen. Da erzählte sie ihm, daß sie einen Sohn geboren, den sie in Sardinienzurücklasscn mußte und den später der Seeräuber Kiniar nach Askalon gebracht, sagteihm auch, daß sie geschworen, dieses Gemach nicht eher zu verlassen, bis sie ihr Kindwiedergefunden. Maruf nahm Abschied von ihr und versprach ihr, Alles aufzubieten,um ihr ihren Sohn wieder zu verschaffen. Er machte sich sogleich auf den Weg nachAskalon und forderte seinen Sohn von Kiniar. Dieser nahm ihn sehr freundlich auf,hieß ihn sihen, lud ihn zum Essen ein und erklärte sich bereit, ihm seinen Sohn zuriick-zugeben; aber auf Djawans Ansichten mischte er einen Schlaftrunk in das Essen, undals Maruf wie eine Leiche zu Boden sank, fesselte er ihn und warf ihn in einen tiefen,wasserlosen Brunnen. Als er wieder zu sich kam, fragte er Kiniar:Warum verfährstdu so mit mir?" Kiniar antwortete:Weil ich dich weder tödte», noch dir dein Kind