Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
832
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8Z2 Neunhundert und dreiundsechzrgstc Nacht.

weigert, mag das Schwert zwischen dir und ihm entscheiden." Rinhana fand diesenRath sehr gut und schrieb folgenden Brief an Sa lech:

Es ist dir wohl bekannt, daß ich dir, ehe meine Tochter nach Jerusalem pilgerte,einen Boten mit Geschenken schickte, um dich zu ersuchen, für ihre Sicherheit zu sorge»;du übernahmst es, sie gegen jeden Unfall auf ihrer Hin- und Heimreise zu schützen, unddeinem Worte vertrauend, gab ich meine Einwilligung zu dieser Pilgerfahrt. Nun hataber der Hauptmann, der sie beschützen sollte, sie selbst entführt und in ein festes Klostereingesperrt, und deine Truppen haben die weinigen, die ich zu ihrer Befreiung sandte,geschlagen. Ich fordere dich daher aus, mir meine Tochter zurückzusenden, oder ichüberfalle dich mit einer Armee, so zahlreich, daß ihre Vorposten bis nach Egyptenreichen, während die Nachhut noch Genua berührt."

Als Salech diesen Brief erhielt und im Divan öffentlich vorlas, sagte Schahin:Du bist als redlicher Mann schuldig, die Prinzessin Mari am ihrem Vater zurück zusenden, und du kannst keinen Bessern als Beibars finden, um sie Maruf zu entreißen."Salech ließ sogleich Beibars rufen und beauftragte ihn, nach Syrien zu reisen, umMaruf zu bewegen oder zu nöthigen, daß er die Tochter des Königs von Genua i»ihre Heimath ziehen lasse. Beibars machte sich mit Othman und einigen Freundenauf den Weg nach Namla; dort hörte er, daß Maruf noch immer sich im festen Klosterzwischen diesem Städtchen und Jerusalem aufhalte, und begab sich dahin.

Hier schwieg Schehersad, um in der nächsten Nacht also weiter zu erzählen:

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