Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Neunhundert und zweinudsechzigste Nacht.

ich dir sie mittheilen." Da die Prinzessin keinen Augenblick mehr Ruhe fand und sehrübel aussah, entschloß sich ihr Vater, sie diese weite und gefahrvolle Reise machen zulasse». Er ließ sogleich für die Kirche des heiligen Grabes fünfzig goldene und hundertsilberne Lampen verfertigen, forderte auch alle seine Unterthanen zu Gaben für dasheilige Grab auf, ließ Alles auf ein großes Kriegsschiff bringen und wollte dannMarian, auf diesem Schiffe nach Syrien schicken. Da sagten aber seine Viziere:Schicke zuerst einen Boten an Salech und erbitte dir von ihm ein sicheres Geleite fürdeine Tochter, denn die Straßen in Syrien sind gar zu unsicher." Rinhana befolgtediese» Rath, sandte einen seiner Viziere mit vierzig Kriegern nach Alexandrien undgab ihm die kostbarsten Produkte seines Landes als Geschenk für Salech und einen Briefan denselben mit. In Alexandrien angelangt, trug der Vizier sein Anliegen demGouverneur dieser Stadt vor, welcher sogleich Salech durch die Taubenpost davon inKcnntniß setzte. Salech reiste gerade selbst nach Alexandrien; er ließ daher den Vizierdes Königs von Genua zu sich kommen und nahm ihm den Brief ab, welchen Rinhanaihm mitgegeben hatte.

In der nächsten Nacht erzählte Schebersad weiter: