Neunhundert
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-reiundsech-igste Nacht.
Äls Salech den Brief erbrach, fand er folgende Worte darin: „Von Rinhanaan den mächtigen König Salech. Ich habe eine Tochter, welche wegen eines Traumesso unruhig und leidend ward, daß ich sie auf den Rath ihres Lehrers nach Jerusalemschicken möchte, wo sich Jemand finden soll, der ihren Traum zu deuten versteht. Daich aber hörte, die Straße von Jafa nach Jerusalem wimmele von Dieben und anderemschlechten Gesindel, so sende ich dir hiermit einen Boten mit einigen Geschenken undbitte dich um ein sicheres Geleite für meine Tochter." Auf Schahins Rath beschenkteSalech den Vizier und schrieb an Rinhana, er möchte nur seine Tochter nach Jafaschicken, er werde schon Maßregeln für ihre Sicherheit treffen. Sobald der Vizier mitdiesem Briefe nach Genua zurückkehrte, schiffte sich Mari am mit ihrem Lehrer Sch am in,von einigen Hundert Soldaten begleitet, ein und kam glücklich in Jafa an. DerStatthalter von Jafa ließ ihr außerhalb der Stadt ein königliches Zelt aufschlagen undbeauftragte den Hauptmann Maruf, einen der tapfersten Krieger seiner Zeit, dasselbemit seinen Leuten zu bewachen. Mari am fand Maruf so schön und liebenswürdig,daß sie ihn einlud, zu ihr in's Zelt zu kommen, und nach wenigen Tagen bemächtigtesich ihrer eine solche Liebe, daß sie ihm kein Geheimniß mehr daraus machen konnte undvon einer ehelichen Verbindung sprach. „Gern werde ich dich zur Gattin nehmen, wenndu Muselmännin werden willst," sagte ihr Maruf. „Laß mich zuerst die heilige Moschee