Uleunhundert und zweiundsechzigste Aacht. ^27
Traume am Ufer eines weißen Flusses, trank von dessen Wasser und wusch sich damit.Hierauf ließen sich weiße Vögel auf den Baum nieder, unter welchem sie saß, und eingrüner Vogel mit rothen Füßen und rochen, Schnabel setzte sich gerade ihr gegenüber,sperrte den Schnabel auf, und es flog ein schwarzer Vogel daraus hervor; dann
verbreitete er aber so lichte Strahlen, daß sie den ganzen Garten beleuchteten. AlsMarian, hierauf erwachte, fühlte sie sich sehr beunruhigt durch diesen Traun, und batihren Vater, die Priester rufen zu lassen, um ihr diesen Traum zu deuten. Rinhanaließ viele Priester zu sich kommen und erzählte ihnen den Traum seiner Tochter, aberKeiner wußte ihn zu deuten. Endlich trat der Priester Schamin, der Prinzessin Lehrer,zum König und sagte: „Lasse deine Tochter nach dem heiligen Grabe Pilgern, dort wirdsie gewiß Jemanden finden, der ihren Traun, deutet." Er begab sich dann zu Mariam,sobald er sie allein wußte, und sagte ihr: „Dein Traum hat eine hohe, sehr hoheBedeutung; beschwöre deinen Vater, daß er dich nach Jerusalem pilgern lasse, dort will