81^ Neunhundert und achtundfiinszigste Nuchl.
Als Beibars diese Inschrift gelesen hatte, betete er die erste Sura deS Koransher; dann sagte er zweimal: »Ich nehme meine Zuflucht zu Gott vor dem bösen Satan."Hierauf holte er eine Leiter, hob den Leuchter herunter und nahm ihn siebenmal vonder rechten Hand in die linke. Als er ihn dann wieder an seinen Platz hing, horte ereine Stimme, welche ihm zurief: „Bist du BeibarS, so kaufe dieses Haus!" Beibarssuchte sogleich den Eigenthümer des Hauses auf und fand den Khadi Salach Eddln(Djawan) bei ihm. „Was forderst du für dieses Hauö?" fragte Beibars den
Eigenthümer desselben. „Achtzigtausend Dinare!" antwortete er. „So viel besitze ichnicht," erwiderte Beibars. „Ich leihe dir so viel du brauchst," sagte Djawan, inder Hoffnung, Bei bars werde wie manche Andere vor ihm seinen Untergang in diesemHause finden. „Wenn dem so ist," sagte Beibars, „so kaufe ich es." Djawanschrieb sogleich den Kaufvertrag, und Beibars schlief noch in derselben Nacht zumersten Male allein in diesem Hause, ohne daß ihm das Mindeste zustieß.
Bei Tagesanbruch unterbrach Schehersad ihre Erzählung; in der nächsten Nachtaber begann sie folgendermaßen:
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