Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Neunhundert und achtnndfünfziglie Nacht

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^ibek lief sogleich mit dem Kbadi in den Divan, dessen Vorsitz Salech selbstführte, und klagte Beibars als Aufrührer an. Dieser erschien aber mit dem Groß-Khadiund den gelebrteste» Theologen und Rechtskundigen und bat Salech, die Streitsache inseiner Gegenwart noch einmal untersuchen zu lassen. Dies geschah, und bei nähermAuöfragcn der Zeugen, welche auf Beibars' Verlangen von einander getrennt wurden,zeigten sich so viele Widersprüche in ihrer Aussage, daß sie zuletzt selbst bekannten, siescyen von Bilban bestochen worden. Salech ließ dann Bilban einsperren und denKhadi seines Amtes unwürdig erklären; Beibars aber beschenkte er und ernannte ihnzum Emir. Beibars bat um die Erlaubniß, sich ein eigenes Haus zu kaufen, und daSalech sie ihm gewährte, besichtigte er ein großes, altes, aber sebr schönes steinernesHaus, das schon sehr lange feil geboten war, für das sich aber keine Käufer meldeten,! weil es hieß, daß, so oft Jemand darin übernachtete, eine unsichtbare Stimme ihmI rathe, es nicht zu kaufen, und beachte er diesen Rath nicht, so fände man ihn amfolgenden Morgen todt. Dieses Haus ward ursprünglich für Alexander den Zwei-hörnigen gebaut, und seine Zauberer ließen es von Geistern bewachen, die jeden Andern,der es bewohnen wollte, tödteten; da aber Alexander starb, noch ehe dieses Hausvollendet war, schlugen die Zauberer in ihren Büchern nach und fanden darin, daßdieses Haus für einen Sultan mit Namen Beibars bestimmt sey, welcher einst inEgypten herrschen und mit dem größten Glück gegen die Ungläubigen kämpfen werde.Sie beauftragten daher die es bewachenden Geister, keinen Andern als Bei bars dieses