Neunhniidcrl mid siebenundfilnszigste Aacht.
ließ er zwei schlechte Männer zu sich kommen, schenkte Jedem zehn Dincire und bat sie,ihm zu bezeugen, daß er dem Emir Chilchan zehntausend Dinare geliehen. Hieraufsandte er zu ihm und ließ die entlehnten zehntausend Dinare fordern, und als erbehauptete, ihm nichts schuldig zu seyn, und schwur, sich lieber dreimal von seinergeliebten Gattin scheiden zu lassen, als nur einen Dinar zu bezahlen, ging Bilbanzum Khadi, trug ihm seine Klage vor und ließ die bestochenen Zeugen kommen. DerKhadi verurtheilte auf die Aussage dieser falschen Zeugen, und ohne ihre Worte näherzu prüfen, den Emir Chilchan, die verlangte Summe zu bezahlen. Da er abergeschworen hatte, lieber von seiner Gattin sich scheiden zu lassen, als auch nur einenTiiiar zu bezahlen, weigerte er sich hartnäckig und zog vor, sich einsperren zu lassen.Als er im Gefängnisse war, kam seine Gattin zu Beibars und bat ihn um seinenBeistand. Beibars sandte sogleich Othman zum Khadi und ließ ihn auffordern, denEmir Chilchan sogleich zu befreien. Der Khadi wollte Othman festnehmen lassen,aber er schlug die Gerichtsdiener zu Boden und lief zu Beibars. Jetzt lief dieser selbstzum Khadi, in dessen Haus auch das Gcfängniß war, zerbrach die Thüre desselben undbefreite den Emir Chilchan.
In der folgenden Nacht erzählte Schehersad weiter: