Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

Neunhundert und stebenundsünfzigste Nacht.

Ealech verzieh Othman und züchligte die Mameluken wegen ihres unehrliche» Betragensgegen Bcibars. An demselben Tage hatte Beibars noch einen Streit mit denJungen des Polizeiaufsehers Karadjik, welche einige Leute auf dem Markte unverdienterWeise schlugen und ausplünderten. Bei bars hörte sie im Vorübergehen schreien underkannte unter den Mißhandelten einen Oelhändler, in dessen Laten er sich häufigaufhiclt; er stürzte daher mit Othman über die Jungen her, nahm ihnen wieder Allesab und prügelte sie so, daß sie kaum mehr weitergehen konnten. Als sie Karadjikberichteten, was ihnen mit Bei bars widerfahren, ging er mit seinem Freunde Eibekzu Salech und klagte Beibars an, aber dieser holte seine Zeugen herbei, aus derenAussage hervorging, daß Karadjiks Jungen sich häufig die größten Gewaltthätigkeitenerlaubten, und daß Beibars nur zum Schuhe der unterdrückten Unschuld herbeigeeilt.Salech entsetzte hierauf Karadjik seines Amtes und ernannte Beibars an dessenStelle. Die ganze Stadt freute sich, als Beibars Ernennung zum Polizeiaufseherbekannt ward. Alle Lebensmittel wurden billiger, Maß und Gewicht'vollständig, unddie größte Reinlichkeit herrschte sowohl auf den Straßen, als in den öffentlichen Läden.Je zufriedener aber die ganze Stadt mit Beibars war, um so größer war Karadjiks

Tausend und eine Nacht. lV.

102 '