Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
807
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neunhundert und sechsundsünfzigste Nacht.

Als Bejbars nach Hause znrückkehrte und Othman nicht mehr fand, erknndigteer sich nach dessen Wohnung, man nannte ihm eine der Vorstädte Kahira's, als er aberdahin kam und nach dessen Haus fragte, wollte es ihm Niemand angeben, denn Jedermannfürchtete sich vor Othman noch mehr als vor Beibars. Endlich nahm er zur Listseine Zuflucht; er fragte nicht mehr nach dem ihm entlaufenen Stallknechte Othman,sondern ging zu einem Bäcker und sagte ihm:Warum nimmst du jeden Tag einenLaib von dem Brode, das wir dir zum Backen hierher schicken, und läßt das Uebrigeverbrennen, und schmähst dazu noch unsere Diener?"Wer ist denn dein Diener?"fragte der Bäcker.Othman," antwortete Beibars,der Sohn der Djeble."»Der kommt selten zu mir," versetzte der Bäcker,und gibt mir keinen Para für das,was ich ihm backe."So führe mich zu ihm," sagte Beibars,damit ich eucheinander gegenüberstelle und Wahrheit von Lüge unterscheide. Der Bäcker machte sichauf und ging mit Bei bars bis an Othmans Haus. Hier ward er mit einemGeschenke entlassen, und Beibars begab sich allein zu Othman, der mit seinenFreunden zechte, und nölhigte ihn wieder, ihm nach Hause zu folgen. Er behandelteihn aber mit einer solchen Schonung und Freundlichkeit, daß er ihm bald mit Liebeund Eifer diente und sein treuester Freund ward.

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