Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
803
Einzelbild herunterladen
 

Nemchundcrt und sünsuiidfünftigste Nacht. 803

Diese unerwartete Hülfe kam von Salech, welcher acht Tage vorher geträumt hatte,der König Farnahidj werde seinen Vizier bei seiner Rückkehr überfallen; er sandtedaher eilig Truppen dahin, um den Rückzug seines Viziers zu decken, und diese Truppe»langten gerade zur rechten Stunde vor El Arisch an.

Als die vereinten siegreichen Truppen in die Nähe von Kahira kamen, ritt ihnenSalech mit Sch ah in entgegen und freute sich sehr mit Bei bars, dessen Ruf alstapferer Held und großmüthiger Mensch ihm schon vorangegangcn war. Auch Chadidsab,die Gattin des Viziers, der ihre Schwester so viel Schönes und Gutes von Beibarsschrieb, ward sehr erfreut, als ihr Gatte ihr dessen Ankunft meldete, und nicht weniglachte sie, als sie das Geschenk ihrer Schwester von ihm erhielt, welches aus einemDiadem und ein Paar Pantoffeln bestand; sie wollte ihr dadurch andeuten, daßBeibars bei ihr wie die höchste Zierde des Haupts angesehen war, sie möchte ihnauch nicht wie Etwas, das mit Füßen getreten wird, behandeln. Einige Tage nachihrer Ankunft in Kahira wurden sie Beide zu Schahin geladen, und als nach TischSchach gespielt wurde, zeigte auch Bei bars hierin dieselbe Uebcrlcgenbeit, die mau

^ MW

i» so vielen andern Beziehungen an ihm wahrnahm, und Schah in gewann ihn solieb, daß er ihn bat, jeden Abend bei ihm zuzubringen, und ihm eine vollständigeRüstung nebst einem schönen Pferde schenkte. Schahins Mameluken aber gaben sich

-l. . - -