Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
773
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Ne»n>,u»dert und scchsundvierzigste Nacht. 7/Z

sic bis nach ihrer Entbindung einsperren. Messiasgabe gebar einen Sohn, dem siede» Namen ihres Vaters Djenid gab und den sic mit vieler Sorgfalt erziehen ließ.Bald mußte er lesen und schreiben, dann reiten und fechten lerne»; als er dasJünglingsalter erreicht hatte, war er wegen seiner Freundlichkeit und Gewandtheit derAugapfel von ganz Samandar.

Um diese Zeit zog der König Djenid mit seinen Truppen gegen Brußa, um denvon seinem Vater ehemals entrichteten Tribut wieder zuriickzufordcrn, und lud seinenEnkel Djenid ei», ihn zu begleiten. Der junge Djenid umgürtcte freudig seinSchwert und lief zu seiner Mutter, um Abschied von ihr zu nehmen, und als sie deßhalbheftig weinte, sagte er:Warum weinst du, Mutter, wenn ich gegen unsere Feindeziehe? Sonst pflegst du doch dich zu freuen, wenn ich meinen Großvater in den Kriegbegleite?"Warum sollte ich nicht weinen," antwortete MessiaSgabe,wenn ichsehe, daß du gegen deine nächste» Verwandten in den Krieg ziehst."Wie so das?"fragte Djenid erstaunt. Da erzählte ihm seine Mutter ihr ganzes Abenteuer mit AbuJesid und bezeichuete ihm auch das Gewölbe, wo ihr Gaite erschlage» und beerdigtwerde». Djenid begab sich heimlich deö Nachts in den Kerker seines verstorbenenVaters und grub die Erde auf, bis er dessen bleiche wieder fand, nähte den noch gut

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erhaltenen Kopf au den Rumpf, zog ihr ein feines Todtengewand an und legte sie ineine Kiste, die er verschloß; dann kleidete er seine Mutter als Mameluk, leerte seinen