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4 (1841)
Entstehung
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Neunhundert

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sechsund vierzigste Nacht.

(§ineö Nachts hörte die Prinzessin Messiasgabe, Tochter des Königs Djenid,als sie im Hofe ihres Palastes spazieren ging, eine männliche Stimme ans einemGewölbe aufstcigen es war Abu Jesid, welcher jede Nacht mehrere Suren desKorans rccitirte, und sie fand sie so schön, daß sie nunmehr jede Nacht in den Hofging »nd vor dem Fenster des Gefängnisses stehen blieb, bis Abu Jesid schlafenging. Aber bald fand sie sich von seiner wohlklingenden Stimme so sehr hingerissen,daß sie die Kerkerschliissel stahl und ihn besuchte, und da sein Gesicht und seine Gestaltnoch viel reizender als seine Stimme waren, und jedes seiner Worte Geist und Bildungverrieihcn, liebie sie ihn bald so leidenschaftlich, daß sie, um seine Gattin zu werden,den Jslamismus annahm und viele Gefangene befreite, welche im Schlosse ihres Vaterseingckerkert waren. Ihren Gatten konnte sie aber nicht befreien, denn er lag in Fesseln,deren Schlüssel ihr Vater selbst bei sich trug. Aber kaum war ein halbes Jahr nachdieser heimlichen Ehe verflossen, da merkten ihre Ellern, daß sie bald Mutter werde»müßte, und cs blieb ihr Nichts übrig, als alle Schuld ans sich zu wälzen. Ihr Vaterstürzte dennoch sogleich in das Gcfängniß Abu Jesids und ermordete ihn; seine Tochterhingegen schonte er, um nicht vor der ganzen Stadl zu Schande zu werden, und ließ