Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
767
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Neunhundert und vieruiidvierzigste Nacht.

Chalif Mustaßem, den später Hulaku umbringen ließ. Nachdem er in allen Theilens der Theologie und Jurisprudenz bei den berühmtesten Lehrern Vorlesungen gehört und> den ganzen Koran nach seinen sieben Lesearten nebst fünfzehnhundert Traditionell des

^ Sichach auswendig gelernt hatte, ging er in dem Aufzuge eines Khadi nach Egypten

^ und hielt gleich am folgenden Tage nach seiner Ankunft eine Vorlesung in der großenMoschee zu Alexandrien, welche die gelehrtesten Männer Egyptens in Staunen versetzte.

Von hier reiste er nach Kahira und miethete eine Wohnung im Griechenquartiere, undals man darüber erstaunte, daß ein so gelehrter Muselmann in der Mitte derUngläubigen wohnen wollte, sagte er:Dieser Theil der Stadt ist todt und könnte leichtder ganzen Stadt Unglück bringen; ich will ihn durch heilige Gebete wieder beleben."Sein eigentlicher Grund war aber, die Nächte bei Wein und Spiel in Gesellschaft§ einiger Griechen, denen er sich zu erkennen gab, zubringen zu können, während er den

^ Tag über in der Moschee Al Ashar betete, Vorlesungen hielt und anhörte.

Um diese Zeit belagerte der Sultan Salech Ejub, nachdem er Hulaku geschlagen! hatte, die Städte Askalon und El Arisch. Djawan, welcher seither den Namen SalachEddin führte, machte sich, als Derwisch gekleidet, auf den Weg nach Askalon, gab sichdem griechischen Statthalter daselbst zu erkennen und bat ihn, da er doch nicht mehr