Neunhundert und zwciunduicrzigstc flacht. ^01
heilige Tafel wird nach der Meinung der Priester von Geister» beschrieben, welche diegöttlichen Beschlüsse auf ei» ganzes Jahr kennen, lieber dem Brunnen, aus welchemdie Tafel geholt wird, hängt eine goldene Wage, auf welcher das heilige Taufwasserdieses Brunnens gegen eben so viel Gold gewogen wird. Das Geld, welches sowohlfür dieses Wasser, von dem die entlegensten Christcnländer sich zu verschaffen suchen, alsfür die Miltheilung der kupfernen Tafel, mit welcher zwei Priester überall umherreisen,gelöst wird, liegt alles in diesem unterirdischen Gewölbe aufgehäuft. Eines Tages kamDjawan in dieses Gewölbe und sah darin außer dem Brunnen, der Wage und denKisten voll Gold ein Gemälde, welches einen König vorstellte, den eine große Armeevon Türken, Turkomanen, Syriern und Kurden ehrfurchtsvoll umgaben.
In diesem Augenblicke brach der Tag an und hinderte Scbehersad, weiter zuerzählen; in der nächsten Nacht fuhr sie folgendermaßen fort:
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Tausend und eine Nacht. lV.
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