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Neunhundert und vierzigste Nacht.
Uk Sanker sagte dem Chalifen, der ihm mit seinen Leuten entgegenkam und Geldanbot: „Behalte nur dein Geld, ich fordere nichts von dir, als daß ich diejenigen Provinzen,welche ich den Ungläubigen entreißen werde, von meinen Verwandten verwalten lasse; diesesollen ganz unabhängig von dir werden, nur das Recht, Münze zu prägen, bleibe dirVorbehalten, auch werde dein Name im Gebete erwähnt. Mutaßem, der doch lieber seineProvinzen in den Händen der Glaubensgenossen, als in denen der Franken sah, gewährteAk Sanker, was er begehrte. Sogleich zog er mit seinen Leuten gegen Moßul, gewannvor dieser Stadt eine Schlacht, in welcher er mit den Franken wie Feuer mit dürremHolze umging, und nöthigte sie, Moßul seinem Sohne Ismail Senki zu überlassen,welcher der Erste bei der Erstürmung der Stadt war. Ak Sanker vertrieb dann dieFranken aus Haleb, Latakie und den übrigen Küstenstädten Syriens; auch Damietteeroberte er wieder, aber in dieser Stadt ward er plötzlich krank und starb nach wenige»Tagen. Jetzt ward sein Sohn Ismail Senki schnell herbeigerufen, der die Kämpfegegen die Franken glücklich fortsetzte, und nach vollendetem Feldzuge sich in Haleb einenprachtvollen Palast erbauen ließ. Als er aber eines Tages die Wälle, welche die Citadelleumgaben, besichtigen wollte, ward er von einem seiner Mameluken, einem jungenArmenier, der in seinem Innern noch Christ war, meuchelmörderisch erschlagen.