Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
734
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Neuntiuiidert und vierunddreißigste Nicht.

Seniab, Tochter der Gaunerin Dalilah, geworben, und man hat von mir das Kleidund den Schmuck deiner Tochter Kamr als Hochzeitsgabe verlangt; willst du daher inRuhe vor mir bleiben, so gib mir sie her."Ich will dir deine gesunden Gliederwiederschenken," sagte Usra lachend;gehe damit weg und gib dein Vorbaben auf,sonst geht es dir nicht besser, als vielen Andern vor dir; du verdankst übrigens dieSchonung, die ich gegen dich habe, nur dem großen Glücksstern, den ich über dirleuchten sehe:"Ich werde mein Vorbaben nie aufgeben," sagte Ali, durch dieseWorte des Juden ermuthigt;verfahre mit mir, wie du willst." Da füllte Usra eineTasse mit Wasser, sagte einige heilige Namen darüber her, bespritzte Ali damit undschrie ihn an:Verlasse deine Menschengestalt und werde ein Esel!" Kaum waren dieseWorte aus Usra's Munde, da stand Ali als ein Esel da mit Hufen und langen Ohrenund brüllte wie ein wahrer Esel.

Hier unterbrach Schehersad ihre Erzählung; in der nächsten Nacht erzählte siefolgendermaßen weiter:

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