Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Neunhundert

vier« n-dreißig st e Nacht

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Nsra bringt den Tag in dcr Stadt zu, wo er eine Niederlage von Goldwaaren hat,und reitet des Abends in sein Schloß zu seiner Tochter Kamr. Dann legt er seinerTochter Kleider und Schmuck, die er ihr aus dem Schatze Feida's heraufbeschworen, ineine goldne Platte, hängt sie vor das Fenster und ruft: ,Kommt herbei, ihr GaunerEgyptens, ihr Spitzbuben Iraks, ihr Bcutelschneider Persiens: wer diese Platte nimmt,darf sie behalten mit Allem, was darin ist/ Aber die gewandtesten Gauner scheitertenin ihren Versuchen und wurde» in Affen oder Esel verwandelt."Ich scheue keineGefahr," sagte Ali;ich muß mit Kamrs Schmuck meine schöne Sei nab zieren." Erließ sich hierauf den Laden des Juden Usra zeigen und wartete in dcr Nähe desselben,bis Usra den Laden schloß, einen Quersack, mit Silber und Gold gefüllt, auf einMaulthier lud, sich dann selbst darauf setzte und fortritt; dann folgte er ihm bis zurStadt hinaus. Auf einmal hielt Usra still, zog ein Beutelchen mit Sand aus derTasche, murmelte einige unverständliche Worte darüber und streute ihn in die Luftund, siehe da! plötzlich sah Ali ein goldnes Schloß vor sich stehen; das Maulthier,welches ein dienstbarer Geist war, blieb vor dem Thore stehen. Usra nahm denQuersack herunter und ging in's Schloß. Bald darauf erschien er am Fenster und