Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
731
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Neunhundert und drciunddreißigste Nacht.

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gestorben. Als Sirak dies sah, schrie er:Wehe mir! mein Sohn! was werde ichseiner Mutter sagen?" Er ging dann auf das Kind zu und enthüllte es, da bemerkteer, daß cs nur schlief, und sagte zu Ali:Gib mir das Kind und behalte meinGeld."Das gehört ihm von Rechts wegen," sagte Hasan;du hast oft genugalle Gauner herausgcfordcrt, dir deinen Beutel zu nehmen, indessen wird dir ihn Aligerne wieder zurückgeben, wenn du ihn mit deiner Nichte Sc in ab, der TochterDalilahs, verlobst."Willst du das Geld unter dieser Bedingung zurücknebmen?"fragte Ali.Ich kann meiner Nichte nur rathen, aber nicht befehlen," antworteteSirak;ich meinerseits gebe meine Zustimmung, und nehme daher auch mein Geldwieder zurück, aber Sein ab wird nur den Mann heiraihen, der ihr als Hockzeits-geschcnk die Kleidung und den Schmuck Kamrs, der Tochter des Juden Usra, bringt."Unsere Verlobung finde nicht statt," sagte Ali,wenn ich sie nicht herbeischaffe."Sirak ging freudig nach Hause und brachte seiner Frau ihr Kind und ihren Beutel.Ali aber fragte Hasan, wer denn eigentlich der Jude Usra wäre, dessen TochterSchmuck er Seinab bringen sollte?Usra," antwortete Ahmed,ist ein Zauberer,der dich in's Verderben stürzt, wenn du etwas gegen ihn zu unternehmen wagst, denndie boshaftesten Genien stehen unter seinem Befehle. Er bewohnt ein Schloß außerhalbder Stadt, dessen Wände halb von Gold und halb von Silber sind; dieses Schloß istaber nur sichtbar, so lange er darin ist: verläßt er es, so bemerkt man keine Spurmehr davon."

Hier schwieg Schehersad; in der nächsten Nacht erzählte sie mit AhmedsWorten weiter:

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