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4 (1841)
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MW

Neunhundert und nennundzwanzigste Nacht.

Eobald Dalilah in den Khan kam, holte sie ihr Sandbrctt hervor, schrieb allerleiNamen hinein, bis sie endlich durch verschiedene Zauberkünste den Namen Ali Queck-silber herausbrachte, der ihr aus Ahmeds Erzählungen schon bekannt war; zugleichsah sie aber auch im Sande, daß sein Glücksstern Heller leuchtete, als der ihrige undder Seinabs.Was hast du gesehen?" fragte Seinab ihre Mutter:daß du soblaß wirst?"Ich habe heute einen jungen Mann auf der Straße gesehen,"antwortete Dalilah:der mir wegen seiner Ähnlichkeit mit Ahmed Dens so sehrauffiel, daß ich begierig war, zu wissen, wer er ist. Nun habe ich hcrausgebracht, daßcs Ali Quecksilber aus Kahira ist, ein Zögling Ahmed Denfs, der gewiß seinenMeister rächen und uns einen schlimmen Streich spielen wird."Dem will ich schondie Lust vertreiben, etwas gegen uns zu unternehmen," sagte Seinab. Sie zog sogleichdas schönste Kleid an, das sie hatte, ging aus und durchstreifte die Straßen Bagdads,bis sie Ali Quecksilber fand, den sie nach der Schilderung ihrer Mutter sogleicherkannte. Als sie neben ihm stand, stieß sie ihn ein wenig mit dem Arme und sagte:Gott segne die gescheiten Leute!"Gott erhalte deine schöne Gestalt!" sagte Ali;«wer bist du?"Ich bin die Tochter eines Kaufmanns," antwortete Seinab,und