Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
708
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708 Neunhundert und sechsundzwanzigste Macht.

Egypten zurückzukehren. Ich schloß mich daher der syrischen Karavane an bis Halcp(Aleppo), und von hier ging ich nach Bagdad, fragte nach dem Obersten der Wasser-träger und erzählte ihm, was mir widerfahren. Der Oberste gab mir einen Schlauchund die übrigen Geräthschasten zum Wasscrtragen; aber ich ging vom Morgen bisMittag in der Stadt umher und konnte für keinen Drachmen Wasser verkaufen. DerEine sagte: .Ich trinke nicht, bis ich gegessen babeff der Andere sagte: ,Gott helfedir? und der Dritte wieder etwas Anderes. Gegen Mittag sah ich einen großen Zugvon bewaffneten Leuten durch die Stadt reiten, dem viele Leute nachliefen; ich war auchbegierig, ihn zu sehen, und als ich fragte, was er bedeute, sagte man mir: .Der neuePolizcipräfckt Ahmed Dens reitet heute zum ersten Male mit seinen Leuten aus? Als' der Zug an mir vorüber kam, hielt Ahmed Dens sein Pferd an und rief mir zu:.Komm her, Wasserträger, ich habe Durst, gib mir zu trinken!" Ich reichte ihm einenBecher voll Wasser hin; aber er goß ihn aus und forderte einen zweiten. Aber auchden zweiten stürzte er um auf den Boden, gerade wie du. Als ich ihm dann auf sein! Begehren den dritten reichte, schlürfte er einige Tropfen davon hinunter und fragtemich, wo ich her sey. Ich antwortete: ,Aus Kahira? Da rief er: .Gott segne dieBewohner Egyptens! Wie kamst du aber hierher?^ Da erzählte ich ihm die Ursachemeiner Entfernung aus der Heimath und gab ihm zu verstehen, daß meine Lage nichtdie allerbeste wäre. Er griff in seine Tasche, holte fünf Dinare heraus und schenktesie mir. Dann sagte er seinen Leuten: ,Schenket zu Ehren Gottes diesem Manne etwas?

Schehersad setzte diese Erzählung in der folgenden Nacht mit den Worten deSWasserträgers fort: