Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
707
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Nt'linluiiidcrr und sechsnndzmanzi^ste llacht

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Ali; aber er goß ihn auf die Erde und forderte einen andern Becher voll. DerWasserträger füllte ihn wieder; aber Ali goß ihn wieder aus, ließ sich einen drittenBecher voll reichen und schüttete auch diesen auf die Erde. Da sagte der Wasserträger:Wenn du nicht trinke» willst, so gehe deines Weges." Ali ließ sich noch einmal denBecher füllen, nippte ein wenig daran nnd gab ihn dem Wasserträger mit einemgoldnen Dinar zurück. Der Wasserträger sab ihn spottend und mit unzufriedener Mienean. Da griff Ali nach seinem Dolche und sagte ihm:Wehe dir, was spottest tumeiner? Du hast mir drei Becher voll Wasser gereicht, die höchstens drei Drachmenwcrtb sind, und ich habe dir dafür einen Dinar geschenkt: was willst du mcbr? Istdir fe ein freigebigerer Mensch begegnet, als ich bin?"Allerdings," antwortete derWasserträger;ich kenne einen Mann, dessen Freigebigkeit nie übertroffen wird, so langeFrauen Kinder gebären. Wisse nämlich, mein Vater war der Oberste der Wasserträgerin Kahira und binterließ mir bei seinem Tode fünf Kameele, ein Maultbier, einenLaden und ein Haus. Aber der Arme wird selten reich, und wenn er reich ist, so stirbter. Bald nach seinem Tobe entlehnte ich fünfhundert Dinare; ich wollte nämlich nachMekka pilgern und von dort einige in Egypten gangbare Waaren mitbringen. Ichverlor aber auf dem Wege mein Geld und wagte es wegen meiner Schulden nicht, nach