Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Neunhundert und stebenundznmnzigste Nacht.

Da schenkte mir ein Jeder einen Dinar. Beim Wegreiten sagte mir Ahmednoch: ,Gib mir nur zu trinken, so oft du mir begegnest: du sollst jedes Mal so viel vonmir erhalten? In kurzer Zeit erhielt ich nun tausend Dinare tbeils von ihm selbst,«Heils von seinen Leuten und Andern, die mich als seinen Günstling beschenkten. Alsich diese Summe beisammen hatte, ging ich zu ibin, küßte ihm die Hand und sagte ihm:,Es reist in diesen Tagen eine Karavane nach Kahira: erlaube mir, mich ihr anzuschließen,um meine Familie wiederzusehen? Da schenkte er mir hundert Dinare und ein Maulthierund sagte: ,Jch gebe dir auch einen Brief an Ali Quecksilber nach Kahira mit undbitte dich, wenn du den Brief abgibst, ihn von seinem ehemaligen Meister zu grüßen?Sobald er den Brief geschrieben hatte, nahm ich Abschied von ihm und reiste hierher,bezahlte meine Schulden und ward wieder Wasserträger; den Brief an Ali trage ichaber »och immer bei mir, denn ich weiß nicht, wo er wohnt, und Niemand kann mires sagen." '

Freue dich, Wasserträger!" rief Ali;ich bin Ali Quecksilber, gib mir denBrief!" Der Wasserträger zog den Brief aus seiner Tasche und überreichte ihn Ali.Als er ihn öffnete, fand er zuerst folgenden Vers darin: