Neunhundert und fünsundzniinizigste Nacht.
Sei nab, „und hinterließ bei seinem Tode ein so großes Vermögen, daß ich aus Furchtvor den Gerichten mit meinem Gelde hierher floh, und hier möchte ich gern des SchutzesAhmed Denfs mich versichern, weil ich hörte, daß er nach dem Chalife» die mächtigstePerson in Bagdad wäre." — „Du kannst dich auf ihn verlassen," sagte Ali. „Wenndu wahr sprichst," versetzte Sein ab, „so wirst du mit deinen Leuten mir wohl dieEhre erweisen, einen Bissen bei mir zu essen und einen Trunk Wein dazu zu nehmen."Sie führte sie hierauf in ein Gemach und gab ihnen zu trinken, bis sie halb berauschtwaren; dann mischte sie einen Schlaftrunk in den Wein, und sie sanken Einer nach demAndern wie todt zu Boden. Hierauf stellte sie sich wieder vor die Thiire, bis die andernZehn vorüberkamen, lockte sie in ein anderes Zimmer und verfuhr mit ihnen, wie mitden Ersten. Dasselbe that sie auch mit der dritten und vierten Abtheilung, an derenSpitze Ahmed Denf selbst stand. Sie zog dann Einem nach dem Andern seine Kleider