^00 Neunhunderl und vicruildzwanzigste Nacht.
iWMH
V^WM
und statt einer alten Frau ein junges Männergesicht sah, sagte er zu seinen Soldaten:„Was habt ihr gethan?" Sie erzählten ihm hierauf, wie sie eingeschlafen und erstbeim Erwachen den Beduinen an Dalila Hs Stelle fanden, und baten ihn um Gnade.„Ihr habt nichts zu befürchten," sagte ihnen der Gouverneur; „dieser Gaunerin istNiemand gewachsen, bindet nur den armen Beduinen los." Sobald dieser frei war,fiel er dem Gouverneur zu Füßen und sagte: „Gott beschütze um deinetwillen denChalisen! Verschaffe mir doch mein Pferd und meine Kleider wieder, ich wußte janicht, daß diese Frau eine Spitzbübin war, sonst hätte ich sie nicht losgebunden." Balddarauf kamen auch der Färber, der Jude, Hasan, der Barbier, der Eseltreiber undder Oberste der Leibwache herbei, um zu sehen, was nun mit Dalilah Vorgehen werde,und als sie hörten, sie sey wieder entronnen, fielen sie über den Gouverneur her,forderten von ihm den Ersatz ihres Verlustes und verklagten ihn beim Chalisen. Sie