Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
696
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ogo Neunhundert und dreiundzwanzigste Nacht.

Gouverneur zehn Soldaten, um sie sogleich ergreifen zu lassen. Die Alte ließ sich vonSei nab nicht abhalten, auf neue Beute auszugchen, und sie wandelte gerade um eineEcke herum, als der Eseltreiber mit seinen zehn Soldaten vor ihr stand.Dieses Mal,"sagte er,sollst du mir nicht entkommen," und befahl sogleich den Soldaten, sie in ihreMitte zu nehmen und vor den Gouverneur zu führen. Es war schon Abend und derGouverneur war ausgeritten, sie mußten daher im Hofe warten, wohin auch bald derJude, der Färber, Hasan und der Barbier folgten. Da aber der Gouverneur nochlange ausblieb, und die Soldaten die ganze vorhergehende Nacht durchwacht hatten,schliefen sie ein, die Ankläger aber saßen beisammen in der Nähe des Hausthores. AlsDalilah dies sah, schlich sie leise dem Haremgebäude zu, welches im Hinterhofe lagund eine kleine Thüre nach einer andern Straße hatte, und fragte nach der Herrindes Harems. Als diese erschien, sagte sie ihr:Mein Gatte ist Sklavenhändler, und

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führte eben fünf Sklaven aus den Markt, als dein Gemahl, der Gouverneur, ihmbegegnete, sie für tausend Dinare kaufte und ihm befahl, sic hierher zu bringen,' daaber mein Gatte abreisen mußte, beauftragte er mich, sie hierher zu führen." Da der