Neunhundert und dreiundnuanzigste Nacht.
Äls der Eseltreiber nach dieser schmerzlichen Operation den Barbier fragte, warumer ihm mit Gewalt Zähne herausgenommcn? antwortete er: „Ich habe es auf Befehll deiner Mutter gctban rmd hoffe, daß du dadurch von deiner Geisteskrankheit genesenwirst." Der Eseltreiber schrie: „Ich habe keine Mutter, und du mußt für den Verlustmeiner Zähne und meiner erlittenen Schmerzen mich entschädigen, komm nur mit mirzum Khadi." Der Barbier wollte ihm nicht folgen, sie zankten eine Weile auf derStraße miteinander herum; unterdessen schlich Dalilah wieder in den Laden, schlepptedas Werthvollste daraus fort und ging zu ihrer Tochter Sei nab, um ihr ihre weiternStreiche zu erzählen. Als der Barbier wieder in seinen Laden kam und Vieles darausvermißte, packte er seinerseits den Eseltreiber, und forderte von ihm den Ersatz dessen,was ihm entwendet worden. Der Eseltreiber sah endlich ein, daß sie wieder Beidehintergangen worden, und erzählte dem Barbier alle Streiche, welche die Alte schonausgeführt hatte. In diesem Augenblicke stellten sich auch der Jude, der Färber undHasan ein, und da sie des Eseltreibers Aussage bestätigten, blieb dem Barbier nichtsübrig, als seinen Laden zu schließen, und mit ihnen zu gehen, um die Alte aufzusuche».Da sie aber dieses Mal mit mehr Vorsicht zu Werke gehen wollten, erbaten sie sich vom