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Neunhundert
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Da der Jude das Kind kannte, machte er keine Schwierigkeit und gab Da lilahdas Schönste und Werthvollste, das er im Laden hatte; sie aber lief zu ihrer Tochter
und erzählte ihr, auf welche Weise sie zu so kostbarem Schmucke gelangt. Die Amme
war inzwischen zu ihrer Herrin gegangen und hatte ihr Um Alchairs Glückwünscheüberbracht und den Sängerinnen das falsche Gold übergeben. Als diese aber es fürMessing erkannten, lief sie schnell wieder hinunter, um ihr Kind zu nehmen, aberDalilah war längst mit ihm verschwunden. Nun fing die Amme an zu weinen undzu schreien, und erzählte ihrer Herrin, was ihr widerfahren. Das ganze Haus gerieth
in die größte Bestürzung und das Fest ward in einen Trauertag verwandelt. Nachdem
man vergebens das ganze Haus durchsucht hatte, machte sich der Oberste der Kaufleuteselbst mit seinem ganzen Hausgesinde auf den Weg und durchstreifte alle StraßenBagdads, bis er endlich sein Kind halbnackt im Laden des Juden sah. Da sagte erzum Juden: „Hier ist ja mein Sohn." — „Ja wohl, mein Herr," antwortete der Jude.Der Kaufmann, außer sich vor Freude, sein Kind wiedergefunden zu haben, nahm esauf den Arm, ohne zu bemerken, daß es halb nackt war, und wollte damit fort gehen.Da sagte der Jude: „Mein Herr, eine alte Frau, die das Kind hier ließ, hat einen