Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
693
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Neunhundert und zwciundzwanzigste Nacht.

Schmuck für tausend Dinare von mir für deine Tochter genommen und mir das Kindals Unterpfand gegeben; nimmst du das Kind weg, so verschaffe mir meinen Schmuckoder tausend Dinare."Ich weiß nichts von einem Schmucke, noch von einer Alten,! du bist betrogen worden." Da schrie der Jude:O Muselmänner, helfet mir, man thut> wir Unrecht!" Der Kaufmann hingegen, der setzt erst entdeckte, daß sein Sohn allerseiner Kostbarkeiten beraubt worden, forderte sie vom Juden zurück. Als sie so miteinanderstritten, kamen der Färber, der Eseltreiber und Hasan vorüber, welche noch immerDa lilah suchten. Sobald sie die Ursache des Streites zwischen dem Juden und demKaufiuanne hörten, sagten sie:Gewiß ist dies ein Streich von derselben Alten, dieauch uns betrogen hat." Der Kaufmann sagte hierauf:Ich freue mich so sehr, mein! Kind wieder zu haben, daß ich seine Kleider leicht verschmerze." Der Jude aber schloßsich den andern Betrogenen an, um Dalilah auszusuchen; er rieth ihnen aber, sichzu trennen, um sie desto eher zu finden.Bei dem Barbier Mahmud," sagte er,wollen wir, Jeder von einem andern Wege her, wieder Zusammenkommen." DerEseltreiber war kaum eine Straße weit allein gegangen, als er die Alte in einemandern Aufzuge sah. Er erkannte sie aber wieder, sprang auf sie zu und forderte seinenEsel von ihr.Dein Esel," antwortete sie ganz unbefangen,steht bei dem Barbier