Neunhundert und neunzehnte Nacht
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vor, aber ich konnte mich nie dazu entschließen, mich zn verloben, ohne meine Brautvorher zu sehen; ich werde daher auch deine» Antrag nur dann mit Vergnügen aiinehmcn,wenn du mir gestattest, deine Tochter zu entschleiern." — „Das sollst du," versetzteDalilah; „folge mir nur in einiger Entfernung!" Hasan schloß seinen Laden undsteckte für den Nothfall einen Beutel mit tausend Dinaren zu sich. Die Alte ging voran;eine Strecke hinter ihr folgte die Frau des Obersten und dann Hasan, bis sie vor de»Laden eines Färbers kamen, von dem Dalilah wußte, daß er eine Wohnung zuvermiethen habe. Hier blieb sie stehen, grüßte ihn und sagte ihm: „Da in meinemHause einige Reparaturen vorgenommen werden müssen und ich vernommen habe, daßdu ein Haus zu vermiethen hast, so bin ich zu dir gekommen, um dich zu fragen, obdu mir es auf einige Monate vermiethen willst." — „Recht gern," antwortete derFärber; „jedoch nur unter der Bedingung, daß ein Zimmer des Hauses für meine Gäste