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4 (1841)
Entstehung
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Neuiilnindert »»!> neunzehnte Ä»cht.

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frei bleibe, die ich in meiner Wohnung nicht aufnehmen kann."Schicke mir nurso viele Gaste du willst," sagte Dalilab;sie sollen nicht nur ein schönes Zimmer,sondern auch noch eine freundliche Bewirthung bei mir finden." Der Färber bestimmtedann das Miethgeld und übergab ihr die Schlüssel zu seinem Hause, das sehr weit vonder Färberei lag. Dali lab fübrte nun zuerst die Frau des Obersten in das gemictheteHaus, indem sie sagte:Hier wohnt Scheich Abu Hainlai!" und schloß sie in einZimmer ein; dann holte sie Hasan, der vor der Thüre wartete, führte ihn in einanderes Gemach und sagte ihm:Warte hier, ich werde dir bald meine Tochter bringen,dann kannst du sie entschleiert sehen." Hierauf kehrte sie wieder zur Frau des Oberstenzurück und sagte ihr:Wisse, meine Tochter, du kannst so nicht den Scheich AbuHamlat besuchen, denn mein Sohn, welcher sein Vikar ist, würde dir deinen Schmuckund deine schönen Kleider vom Leibe herabreißen; du kannst nur in einem einfachenUnterkleide vor ihm erscheinen, wenn du seinen Segen erlangen willst." Die Frau desObersten legte sogleich ihren Schmuck, ihren Gürtel und ihr Obcrkleid ab; Dalilahnabm Alles und verbarg es hinter die Treppe. Sie begab sich dann wieder zu Hasan,und als er sie fragte:Wo ist denn meine Braut?" schlug sie sich in's Gesicht undschrie:Gott verdamme alle bösen Nachbarn! Gäbe es doch keine neidischen Menschen!Denke einmal: als die Nachbarn mich mit dir in meine Wohnung kommen sahen undvon meiner Tochter hörten, du solltest ihr Bräutigam werden, sagten sie ihr, du wärestaussätzig, so daß sie schwur, sie werde nicht eher einwilligen, bis sie deine Arme unddeine Brust entblößt gesehen. Ich bitte dich daher, ziehe dein Oberkleid aus, damit siesich von der Verleumdung dieser bösen Menschen überzeuge."

In der nächsten Nacht fuhr Schehersad folgendermaßen fort: