Neunhundert und sechzehnte Nacht.
zuruckgelassen, und diese Beute ist nicht minder wichtig, als die des Zauberbuches, ohnewelches er nicht mehr als ein gewöhnlicher Mensch ist. Abul Adjaib ließ sich hieraufvon dem beflügelten Geiste nach dem Berge tragen, wo Busirian seine Gattinbetrauerte, und nahm ihn gefangen; dann befreite er Deidabudj aus der Flasche undschenkte ihm das Schloß Schadads sammt den Töchtern Busirians, welche darinwaren. Dies geschah vor wenigen Monaten/ setzte Misram zu, ,und was sichinzwischen zugetragen hat, ist mir unbekannt/ Kaum hatte Misram diese letzten Wortegesprochen, da kam ein Geist in der Gestalt des Vogels Noch und überreichteSchilschanum eine» Brief von dem Abendländer Mahmud, welcher folgendermaßenlautete:
,Jm Namen Gottes, des Allbarmherzigen! Ehre, Gruß und Segen dem PriesterSchilschanum und seinen Freunden Djaudar und Misram, welche für die Ruheder Guten und das Glück der Unschuldigen mit so rastlosem Eifer gearbeitet. Nocheine verdienstvolle That bleibt dir zu vollbringen, dann kannst du wieder in den Schoßder Dcinigen zurückkehren. Du mußt meinen Freund Busirian und seine Töchterbefreien, und Djaudar soll den ruchlosen Abul Adjaib, so wie den VatermörderDeidabudj, welche Schadads Schloß bewohnen, mit dem Zauberschwerte tödten.Busirian gibst du dann sein heiliges Buch zurück, damit er nicht länger wie ein Vogelohne Flügel umherflattere. Sobald dieser Brief zu dir gelangt, fliegst du mit Djaudar,Misram, Heisa und Sakirsad nach dem Schlosse Schadads und wartest dort, bisdessen treulose Besitzer, welche jetzt auf Reisen sind, wieder dahin zurückkehren. Gott istallmächtig /
Schehersad unterbrach hier die Erzählung Dja udars; in der nächsten Nachtsetzte sie solche mit dessen eigenen Worten wieder fort: