Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
673
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Neunhundert und sechzehnte Nacht.

geträumt hatte. Des Morgens früh ließ er seinen Traumdeuter rufen, welcher Jfrachhieß und dem er ein unbedingtes Vertrauen schenkte, und sagte ihm: Mein theurerJfrach, ich habe diese Nacht einen schrecklichen Traum gehabt, dessen ich mich aber nichtmehr erinnere; nur so viel weiß ich noch, daß ich mit zitterndem Herzen davon erwachte.Erkläre mir, was dieser Traum bedeutet. Jfrach zog eine Tafel aus der Tasche,bestreute sie mit Sand und schrieb allerlei fremde Charaktere hinein; dann rechnete ereine Weile mit den Fingern und sagte: Erhabener König, du befandest dich im Traumeauf einem Schiffe mitten auf dem tobenden Meere, da kam ein häßlicher Schwarzer miteinem Löwengcsichte auf dich zu, faßte eine Kette, welche am Vordertheile des Schiffes

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herabhing, tauchte unter und zog das Schiff nach sich in den Abgrund. Du stürztestum und fielst in Ohnmacht. Als du wieder zu dir kamst, befandest du dich in einergroßen Grube, von der du weder den Eingang, noch den Ausgang sahst; nachdem dueine Weile darin umhcrgingst, fandest du ei» großes Feuer, das hell aufflammte, ohnedaß jedoch ein Rauch aufstieg; das Feuer kam dann auf dich zu und verzehrte deinlinkes Bein wie ein Stück dürres Holz, und als es dann weiter herauf gegen das Herzstieg, erwachtest du. Du hast wahr gesprochen, sagte Schadad: das war meinTraum; nun sage mir aber auch, was er bedeutet. Jfrach zog ein Buch aus der

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Tausend und eine Nackt. IV.

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