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Neunhundert und sechzehnte Nacht.
Djaudar fuhr in seiner Erzählung vor dem Sultan mit Misrams Worten fort:;Schadad ließ dann Baumeister, Zimmerleiue, Goldarbeiter, Bildhauer, Maler undandere Handwerksleute und Künstler kommen, und trug ihnen auf, eine Stadt mitviertausend Säulen zu bauen. Mitten in der Stadt ließ er ein Schloß mit einemGarten anlegen, der die des Paradieses übertreffeu sollte. Für das Schloß wurden nurdas reinste Gold und die edelsten Perlen und Diamanten gebraucht, und der Gartenward mit den seltensten Blumen und Früchten aus allen Welttheilen augefüllt. DieObstbäume wurden aus Griechenland und Persien herbeigeholt, die Veilchen aus Baßra,die Rosen aus Kufa, Basilienkraut aus Mekka, Lilien und Jasminen aus Egypten,Safran aus Genua, Aloe und Sandel aus China; dabei war ein Park, in welchemdie schönsten Gazellen umhcrhüpfteu und die buntfarbigsten Vögel ihre Liebesliedersangen. Die Mauern dieses Gartens wurden mit den feinsten Stoffen bedeckt, aufdenen allerlei Bäume und Vögel gemalt und gestickt waren. Als Alles vollendet war,beschenkte Sch ad ad die Arbeiter und Künstler königlich und bezog sein Schloß. Aber inder ersten Nacht, die er darin schlief, hatte er einen bösen Traum, aus dem er ganzerschrocken und niedergeschlagen erwachte; er wußte aber nicht mehr, was er eigentlich