Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
671
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Neunhundert und fünfzehnte Nacht.

Erde nach ihrer Länge und ihrer Breite, und hatte zwei Söhne: der eine hieß auchSchadad und der andere Schadid. Eines Tages ließ Schadad die Großen seinesReichs versammeln und sagte ihnen: Ich möchte eine Stadt gründen, deren Boden wieMoschus und Safran dufte, deren Steine wie die kostbarsten Edelsteine glänzen, vonBächlein durchkreuzt, so klar wie Silber. Darum gehet zu meinen Präfekten und lasseteuch die Einkünfte der ihnen anvertrautcn Länder an Gold, Silber und Juwelen aufdrei Jahre voraus entrichten. Schadads Befehl ward vollzogen, und nach einigenMonaten kehrten die deßhalb abgesandten Kommissäre mit viertausend fünfhundertbeladenen Kameelen zurück. Als das Nöthige an Geld, Silber und Edelsteinen beisammenwar, machte er sich mit seinen Truppen auf und reiste zehn Tage lang, bis er in einsehr blühendes Thal kam. Hier stieg er ab und ertheilte den Befehl, Zelte für ihn undseine Truppen aufzuschlagen, und in einer Stunde erhoben sich hundert und fünfzig-tausend Zelte?

Hier unterbrach Schehersad ihre Erzählung; in der nächsten Nacht erzählte siefolgeubermaßen weiter:

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