Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
657
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Neunhundert und elfte Nacht.

,'n's Meer z» werfen. Als er dann in das Gemach kam, wo Hcifa und Sakirsad

mit ihre» Sklavinnen saßen, stieß er einen Schrei ans, daß ich glaubte, das ganzeSchloß stürze über uns zusammen; dann sagte er mir: Mein Sohn, Djaudar sollnun sehen, daß man gegen mich nicht unbestraft sich vergeht. Bringe mir eine goldeneTasse und etwas weißen Sand; als ich ihm dies brachte, rührte er den Sand mit einerFlüssigkeit an, die er bei sich trug, murmelte einige unverständliche Worte darüber,

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daun sagte er mit lauter Stimme: Behaltet eure Menschengestalt nur an der ober«Hälfte euers Körpers, eure untere Hälfte aber werde zu Stein; er bespritzte sie hieraufuiit der Flüssigkeit aus der Tasse, welche zu koche» anfing, als stünde sie über demFeuer, und siche da, Heisa, Sakirsad und die andern acht Mädchen wurden zurHälfte in Stein verwandelt, so daß sie sich nicht mehr von der Stelle bewegen konnten.Hierauf zog mein Vater ein Buch aus der Tasche und laS ein wenig darin, ward blaß,ss»g an zu zittern und zu beben. Was ist dir, mein Vater? fragte ich ihn. Wehemir, antwortete er, mich reut, was ich eben gethan habe, denn Djaudar wird michZuletzt doch noch überwinden und zwar mit Hülfe eines mir nahe stehenden Wesens,boch will ich wenigstens dafür sorgen, daß seine Geliebte nicht ihre frühere Gestaltwieder erlange. Er schrieb daher ihren und der übrigen Mädchen Namen auf ciuc

Taufend und eine Nackt. iv.

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