Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Neunhundert

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und

zehnte Nacht.

,,^>cr Hauptmann tanzte vor Freude auf dem Verdecke umher und küßte mich einige

Male, und wer auf dem Schiffe war, dankte mir und entschuldigte die geringe Aufmerksamkeit,

»

die er mir bisher geschenkt. Wir segelten nun drei Tage lang nach Osten, bis wir an einegrüne Insel kamen, welche Misram die Smaragdinsel nannte; hier stieg dieser mitmir aus und belehrte den Hauptmann über die Richtung, die er zu nehmen hatte, uman den Ort seiner Bestimmung zu gelangen. Mich führte dann Misram drei Tagelang durch ein grünes Thal, welches ein kleiner Fluß bewässerte, dessen Wasser süßerals Honig und frischer als Schstce war; aus der Erde sproßten nichts als wohlriechendeKräuter und Blumen hervor, und die Bäume waren mit den schönsten und schmackhaftestenFrüchten beladen. Endlich, als wir vor einen großen Nußbaum kamen, in dessen Näheder Fluß sich in's Meer ergieß«, sagte Misram: ,Jetzt sind wir am rechten Platze;hier ist das Gazellenthal und hier der Baum, von welchem Mahmud auf die Töchterdes Königs di um an herabsah. Besteige nun auch du diesen Baum, und warte bis dieMädchen wiederkehren. Siehst du sie an's Land steigen, so verbirg dich sorgfältighinter den Zweigen des Baumes, sobald sie aber ihre Fischhaut abgelegt haben, sospringe schnell mit deinem Schwerte darauf los, es ist ihnen dann unmöglich, wiederheimzukehren, und du kannst sie deinem Freunde Mahmud zuführen, um dessentwillen