Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
648
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Neunhundert und achte Nacht.

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Schlosse so lange peinigen, bis sie vor Gram stirbt. Sintbest willigte ein, und soschmachte ich seither in diesem Gemache in schweren Fesseln; aber nichts drückte mich soschwer, als die Trennung von dir, mein Geliebter, denn seitdem ich dich in der Adlers-schlucht gesehen, ist mein Herz nur mit dir beschäftigt/ ,Auch ich/ versetzte ich, ,habekeinen andern Zweck bei allen meinen Unternebmungen, als dich zu erlangen; nun hatuns Gott vereinigt, wir wären am Ziele unserer Wünsche, wenn ich nicht Mahmudgeschworen hätte, nicht eher mich dem Genüsse meines Glücks hinzugcben, bis ich ibmdie Töchter des Königs Numan zugeführt, die er eben lo leidenschaftlich liebt, alsich dich/ Da sagte sie: ,Lasse uns wenigstens einige Tage hier beisammen bleibe»,dann erfülle du deine Pflicht gegen Mahmud, und ich erwarte dich hier mit Sakirsad,bis du wiedcrkehrst/ Ich rief Mifram und fragte ihn, was ich thun sollte? ,Bleibedrei Tage bier in diesem Schlosse, wo du Uebcrfluß an allen Annehmlichkeiten des Lebensfindest und Niemanden zu fürchten hast, und erlaube mir inzwischen, meine Söhne zubesuchen, die ich schon so lange nicht wieder gesehen/ Ich überreichte Mifram einUrlaubsblatt, und brachte drei Tage bei Heifa und Sakirsad so angenehm zu, daßmir dieses Mal Mi srams Wiederkehr am vierten Morgen höchst unerwünscht war. Dochich dachte an das, was ich Mahmud verdankte, und nahm Abschied von den beiden