ßZß Neunhundert und vierte Nacht.
Buch auszuliefer». Mein Vater eilte zu mir, und sobald ich den Zweck seiner Reiseerfuhr, faßte ich den Entschluß, um meinen Bruder zu befreien, dem Wunsche AbulAdjaibs zu willfahren. Als ich dir Schwert und Buch übergeben hatte, flog ich zuAbul Adjaib und benachrichtigte ihn davon. Darauf gab er meinen Bruder frei, undich reiste mit ihm zu unserm Vater. Wenige Tage nach meiner Flucht verlangte aberSintbest nach Heifa, und als er hörte, sie sey von zwei Männern befreit worden,denen ich Schwert und Buch übergeben, fing er an zu toben und zu lärmen, zu schäumenund zu fluchen, und Sonne und Mond und alle seine Götter zu lästern; dann versammelteer alle seine Schaaren, Menschen und Genien, und zog mit ihnen gegen uns aus. Wirkonnten ihm nicht lange widerstehen, denn unser Häuflein Truppen war bald aufgerieben;doch gelang es meinem Vater und meinem Bruder, durch die Flucht zu entkommen; ichaber ward gefangen und mit Ketten beladen vor Sintbest geführt. Schon hatte erden Befebl zu meiner Hinrichtung erlheilt, als meine Freunde, unter denen auchHindmar war, ihn um Gnade für mich baten. Aber Sintbest wollte mich nichtbegnadigen und befahl Hindmar, mich in eine kupferne Flasche zu sperren und i'n'sMeer zu werfen. Hindmar beschwor aber Sintbest so lange, mich beim Leben zulassen, daß er ihm endlich erlaubte, mich in der Flasche mit in sein Säulenschloß zunehmen; er mußte jedoch vorher schwören, daß er mich nie befreien würde?
Schehersad bemerkte den Tag und schwieg; in der nächsten Nacht erzählte sic mitDja udars Worten weiter: