Neunhundert und dritte Nacht. HZZ
uns vorhergesagt, bis ich in das Zelt auf der Insel kam; da saß Hin dmar auf einemgoldnen Throne, der mit den schönsten Hyacinth-, Saphir- und Smaragd-Steinenverziert war; vor ihn, stand ein Tisch mit Weinkrügen und krystallenen Gefäßen besetzt.Er war halb betrunken, hatte ein Gesicht, wie ein Stier, und einen Kopf mit vierHörnern; einen Hals hatte er wie ein Esel, sein Körper war haarig, wie der einesAffen, nur seine Hände und Füße glichen denen eines Menschen. Sobald er mich sah,starrte er mein Schwert an, schlug seine Zähne zusammen und stieß einen Schrei aus,daß das ganze Schloß bebte. Ich ging auf ihn zu und berührte kaum seinen Hals mitdem Schwerte, da flog sein Kopf vom Rumpfe, ein Rauch stieg in die Höhe und der sogefürchtete Hin binar war nur noch ein Häufchen Asche; sein Geist aber fuhr in dieHölle. (Wehe einem solchen Aufenthaltsorte!) Als Misram dies, sab, umarmte ermich, küßte mich zwischen die Augen und sagte: ,Nun haben Menschen und Genienihre Ruhe wieder. Geh du setzt in's Schloß; du kannst trocknen Fußes dahin gelangen,denn der See, über den du hierher gefahren, ist ausgetrocknet; ich bleibe inzwischen hierim Zelte/ Das erste Zimmer, das ich öffnete, war ganz leer, nur eine kupferneversiegelte Flasche stand in einer Ecke auf dem Boden."
Schehersad hörte hier auf zu erzählen, da der Tag bereits anbrach; in ver-folgenden Nacht aber begann sie wieder mit Dsaudars Worten:
Tausend und eine Nackt, rv.
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