Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
632
Einzelbild herunterladen
 

6Z2 Neunhundert und dritte Nacht.

Hin binar in seinem Zelte sitzt; er ist seit einigen Tagen schon vor Angst so nieder-geschlagen, daß du ihn ohne Muhe mit deinem Schwerte tödten kannst.

,Wisse auch, lieber Djaudar? fuhr Schilschanum fort: fürchtete ich meinenVater nicht, ich würde dich gern begleiten, bis du Heisa wieder gefunden und deinemFreunde Mahmud die Töchter des Königs Numan verschafft hast; übrigens wirdMisram dir beistehen, und auch Gottes Hülfe ist dir gewiß? Schilschanum nahmhierauf Abschied von uns, und Misram sagte mir: ,Mein Herr Dsaudar, cs ist jetztZeit, daß wir mit Gottes Segen weiter reisen? Wir verabschiedeten uns bei demAlten und versprachen ihm, seine Tochter Badiah recht bald zurückzuschicken. Nachdrei Tagen waren wir vordem grünen Berge, den uns Schilschanum bezeichnet hatte,und auf dessen Gipfel angelangt, sahen wir das Säulenschloß und den Nabensce voruns liegen. Hier wiederholte mir Misram, was Schilschanum mir zu thuiibefohlen, und da ich nichts vernachlässigte, traf auch Alles so ein, wie Schilschanum

MM

MW