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Achthundert und vierundneunzigste Nacht.
„Als ich des Morgens erwachte, fragte mich Schanuda, wie so ich im Traumedarauf gekommen sey, diesen Vers zu recitiren? Da senkte ich eine Weile beschämt dasHaupt zur Erde nieder, und als er seine Frage wiederholte, sagte ich: ,Jch befand michdiese Nacht im Traume bei Heisa, meiner Geliebten, da fragte sie mich, wie so ichdenn auf einmal so grau geworden? Ich glaubte, sie scherze nur, denn ich hatte »ochnie ein graues Haar an mir bemerkt, sie holte aber einen Spiegel und hielt mir ihnvor, und in der That sah ich darin alle meine Haare weiß, nur einige wenige amganzen Barte waren noch schwarz. Ich erstaunte sehr über diese Verwandlung, undrecitirie de» Vers, den du gehört zu haben scheinst?
„Schanuda holte ein Buch und las ein wenig darin, dann sagte er: ,Scpfrohen Sinnes, Djaudar, dein Traum bedeutet die sichere Erfüllung deiner Wünsche;hättest du alle deine Haare weiß gefunden, so wärest du jetzt schon am Ziele, die paarnoch übrigen schwarzen Haare deuten auf einige dir noch bevorstehende Hindernisseund Mühseligkeiten, über die du aber mit Gottes Hülfe gewiß siegen wirst? Er holte