Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
594
Einzelbild herunterladen
 

j Lhchlbundcrt und zweiinidneunzigste Nacht.

weiter zu thun hast, vertraue ihm nur und fürchte nichts! Wisse auch, Djaudar/ fuhrer fort, ,daß, wenn einer meiner dienstbaren tausend Geister mir statt deiner die TöchterNun,ans verschaffen könnte, ich dich nicht bemühen würde, aber wer außer dir dasZauberschwert berührt, wird sogleich zu einem Haufen Asche, nur du kannst mit diesemSchwerte den Tyrannen Hindmar, den Herrn des Rabcnteichs und des Pfeilerschlosscs,tödtcn und den eisernen Baum des Magiers Bahrom abschneiden, welcher den Musel-männern so viel Unglück bringt. Erst nachdem alles dieses vollbracht ist, kannst du dieErfüllung meiner und deiner Wünsche herbeiführen/ Er rief dann Sandja, und als ererschien, fragte er ihn, ob er Heisa in ihre Heimath gebracht? ,Ja wohl, meinGebieter/ antwortete Sandja; ,sie ist jetzt Königin in ihrem Lande, denn ihr Vaterist während ihrer Abwesenheit gestorben, und der verhaßte Vizier D im di man, welcherden Thron usurpirt hatte, ward gleich in der Nacht ihrer Rückkehr genöthigt, ihn Heisawieder abzutreten. Sie beauftragte mich, euch dies mitzutheilen und vielmal von ihrzu grüßen. Auch soll ich euch versichern, daß sie euch nie vsrgessen und stets mit Liebeeurer gedenken wird/

Schehersad bemerkte den Tag und unterbrach deßhalb hier die Erzählung; in dernächste» Nacht aber begann sie wieder mit folgenden Worten: