Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
593
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Achthundert und zweluudncuuziliste Rächt. HgZ

sein Maulthier und befahl ihm, seinem Lehrer A b u l Adsaib Nachricht vom Gelinge» seinesUnternehmens zu geben, mir aber sagte er: ,Laß nns vor Allem setzt zu deiner Mutter gehen,daß sie nicht länger dich als todt beweine, dann wird niein Buch mir angebcn, waswir ferner zu thun haben? ,Weißt du, Mahmud? sagte ich ilnn ans dem Wege zumeiner Mutter, ,daß es mich reut, Heisa in ihre Heimalh zuriickgesandt zu babcn?Erft seitdem sic fern ist, suhle ich, wie sehr ich sie liebe? ,Verschaffe mir die Töchterdes Königs Nnman? versetzte Mahmud, ,so sollst du auch Heisa haben, und, wenndu willst, noch hundert Abysftnierinnen und eben so viele Türkinnen und Indianerinnendazu? Während wir uns nun über unsre gegenseitigen Geliebten unterhielten, gelangtenmir vor das Hans meiner Mutter. Schon von Außen börte ich sic weinen und jammern,den» da ich ohne Abschied von ihr wegging, weil ich selbst nicht wußte, daß ich mehrereTage abwesend scyn würde, hielt sie mich für todt. Als sic mich daher wieder sab, fielsie in Lhumacht, und kam erst nach einigen Stunden wieder zum Bcwußtseyn; des Abendsbereitete sie Mahmud auf»eine noch längere Abwesenheit vor, schwur ihr aber bei Gott,daß er mit Bestimmtheit meine glückliche Wiederkehr voraussehe. Am folgenden Morgen,als wir allein waren und unser Gebet verrichtet hatten, sagte Mahmud, nachdem ereine Weile in seinem Buche gelesen: .Laß uns nicht länger auf glühenden Kohlenverweilen, wer weiß, ob wir es später nicht bereuen würden; setzt aber verbürge icheinen leichten glücklichen Erfolg, wenn du meine Vorschrift treu befolgest. Mache dichsogleich auf und gehe nach Bulak, dort findest du ein Schiff, das in vier Tagen nachAlcrandrien binabfährt, gehe sogleich auf den Bazar, der am Meere liegt, dort wirstdu in einem Laden einen Perser sehen mit einem weißen, wollenen Turban auf demHaupte, vier weiße Sklaven stehen zu seiner Rechten, vier schwarze zu seiner Linken, undzu seinen Häupten steht ei» noch bartloser Jüngling mit einem grünen, sckdnen Tuchein der .Hand. Der Perser wird dich grüßen, wenn du vor seinem Laden stehen bleibst,und dich fragen, womit er dir dienen kann; antworte ihm, er solle dir nur seine Rechtehinstrccken. Thut er dies, so stelle dich, als wenn du ihm die Hand küssen wolltest,beiße ihn aber in den Daumen, da wird er ausrnfen: Es gibt nur einen einzigen Gott,Mohammed ist Gottes Gesandter, Alles trifft zu seiner bestimmten Zeit ein. Er wirddann seinen Laden schließen, und mit dir, den acht Sklaven und dem bartlosen Jünglingan's Ufer gehen und ein zierliches Schiffchen besteigen. Die acht Sklaven werden rudern,der Jüngling wird am Steuerruder, und du und der Perser ihr werdet in der Mittedes Nachens sitzen und zwanzig Tage auf dem Meere bleiben, bis ihr an eine grüneInsel gelangt. Dort wird der Perser dich an's Land setzen und dir sagen, was du

bansend und eine Nacht. IV.

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