Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
592
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Achthundert und zweinii-iicnnzigste Nacht.

Als ich diese Inschrift gelesen hatte, bat ich Mahmud, mir diesen Ring zu gchxi,,! er antwortete mir aber: ,Dieser Ring, der den Sultan Zäher zum mächtigsten Herrscher! seiner Zeit erheben und ihm die glänzendsten Siege über die Ungläubigen verleihe» wird,' kann ihm nicht eher zukommen, bis du mich in den Besitz der Mädchen setzest, die ich! im Gazcllenthale gesehen. Mit Hülfe dixses Schwertes/ fuhr er dann fort, indem ermir das Zauberschwert überreichte, Können wir an's Ziel gelangen/ Er las dann einwenig in seinem Buche und rief: ,Sandja! Beflügelter Sandjass Da stieg ein Rauchaus dem Buche gen Himmel, dann sammelte er sich und nahm die Gestalt eines Geistesan, so groß wie der höchste Dattelbaum; er hatte drei Flügel, einen auf jeder Seiteund einen auf dem Rücken, welche, wenn er sie ausbreitete, wie Segel eines große»Schiffes auösahen. Er küßte Mahmud Hände und Füße, und fragte ihn, was erbefehle. Da trat Heisa hervor und sagte: ,Jhr wisset, daß ich schon zwanzig Jahreeuch hier erwarte, ihr bedürfet nun meiner nicht mehr, darum bitte ich euch, lasset michin meine Heimath zu meiner Familie zurückbringen, der ich gewaltsam entrissen wurde/,Sandjass rief Mahmud dem Geiste zu, ,nimm Heisa auf den Rücken und trage sienach dem gvldnen Schlosse auf dem Luftberg/ Heisa nahm Abschied von uns, undSandja flog mit ihr davon. Als wir sie aus dem Gesichte verloren hatten, kehrten

Wir auf demselben Wege, durch welchen wir in den Garten gekommen, zurück, bis wirwieder an den rvthcn Hügel auf dem Berge Mukattam kamen. Mahmud rief dann