Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Achthundert

MM

zweiundneunzig ste Nacht.

Aeifa, welche über unsre Angst lachte, sagte zu Mahmud: ,Gieße ein wenigFlüssigkeit aus der schwarzen Büchse auf das Feuer, du sollst dann Wunder sehend AlsMahmud dies that, stieg ein schwarzer Rauch gen Himmel, wir saben und hörtennichts mehr. Mahmud küßte dann Heisa den Kopf und die Hände, und diese sagte:,Jetzt öffne die Kiste und ziehe das Schwert aus der Scheide, du hast nichts mehr zufürchten, denn alle Geister, welche Sintbest zu ihrer Bewachung aufgestellt, sind dahin/Mahmud sagte: ,Jm Namen Gottes, des Allbarmherzigen ff und das Kästchen öffnetesich von selbst. Als er aber sein Buch wieder sah, fiel er vor Freude in Ohnmacht.Wir mußten ihn lange bespritzen, bis er wieder zu sich kam, dann öffnete er dasandere Kästchen von Smaragd, da lag ein grüner seidner Beutel darin, und neben

demselben ein Siegelring, welcher strahlte wie ein Stern in einer dunklen Nacht. In

dem Beutel lagen drei Stücke Stahl, welche Mahmud zusammensetzte und in einblitzendes Schwert umgestaltete. Es hatte eine ganz feine Inschrift, wie Ameisenfüße;die letzten Worte lauteten: ,Jch bin ein edles Schwert, nur zum Guten brauchbar, wermich besitzt, den bewahre ich vor Unglück und bringe seinen Feinde» Verderben/ Auf

dem Siegelringe, welcher daneben lag, stand: ,Dieser Ring ist für Zaber Bei bars,

Sultan von Egypten/