Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
588
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588 Achthundert und einundneunzigste Nacht.

Diese Verse rührten uns zu Thräncn, und griffen mich so sehr an, daß ich dieübrigen Tafeln nicht mehr lesen wollte, sondern Heisa bat, uns weiter zu führen.Sic öffnete eine Tbüre gegenüber derjenigen, zu welcher wir hcreinkamen, und nachdemwir wieder einen langen Gang durchschritten, gelangten wir in einen Saal, der vierzigkleine Kabinete hatte, vor deren jedem ein seidner golddurchwirkter Vorhang hing.Mitten im Saale stand eine kupferne Statue mit einer Nauchpfanne in der Hand, ausder sich bald Ambra-, bald Moschus-, bald Weihrauchduft verbreitete. Als ich denVorhang von einem der Kabinete wcghob, sah ich ein Mädchen wie die leuchtende Sonne

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auf einem Bette liegen, und so lagen rund umher noch neununddreißig Mädchen,welche alle in tiefem Schlaf versunken zu sepn schienen, aber Heisa versicherte mich, sieseyen alle todt. Heifa schob dann einen Thron weg, der mitten im Saale stand, undwir sahen einen goldnen Ring auf dem Boden, mit welchem Heifa eine Fallthüreöffnete, unter welcher eine große marmorne Treppe in eine» dunklen Gang führte.Heifa nahm mich und Mahmud bei der Hand, und wir brauchten einen halben Tagbis wir an's Ende dieses Ganges kamen. Jetzt befanden wir uns wieder im Freien,und zwar in einem sehr blühenden Garten, mit allerlei Obstbäumen geziert, deren Früchte