Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Achthundert

einundneunzigste Nacht.

Djaudar erzählte weiter vor dem Sultan Zäher:Auf der Tafel des Königsstand: ^Wanderer, der du einst hierher gelangst, wisse, daß ich, der mächtige KönigAlexander, von dem Zauberer Sintbest besiegt worden bin. Nimm dir ein Beispielan mir und an andern Königen, die gleich mir vom Gipfel der Macht in die tiefsteErniedrigung gefallen sind. Wisse, ich habe hundert Jungfrauen geheirathet, die mirzweihundert Söhne gebaren. Ich war Herr über zwanzig Hauptstädte, für deren jedeich einen Vicekönig ernannte. Meine Armee war unzählbar, meine Schatzkammernwaren mit Gold, Perlen und Edelsteinen und den feinsten Stoffen angefüllt; aberzuletzt kam derjenige, welcher jede Freude zernichtet, jede Vereinigung auflöst, und soviele Söhne und Töchter zu Waisen macht, der Tod, und verwüstete unsre Paläste/Darunter standen noch folgende Verse:

,O Erdcnsohn, laß dich nicht blenden vom trügerischen Glanze der Welt,wie manchen Hohen hat sie schon erniedrigt, wie manchen Starken geschwächt,wie manche Paläste verödet, und wie manches Grab ausgcfüllt. Sic sendetdem Freudigen plötzliche Trauer, füllt auf einmal die Augen des Lachendenmit Thränen, und trennt die Freunde, wenn ihre Vereinigung sie am glücklichstenmacht/