Achthundert
AKK
und
fnnsundachtzigste Nacht.
Aja »dar fuhr fort: „Als ich dem Abendländer hierauf Alles, wie es sich zugetragenhatte, erzählte, sagte er lachend: ,Bei Dem, der Tag und Nacht, Luft und Wassergeschaffen, der die Tobten belebt und Lebenden tödtct, hättest du einen meiner Brüderlebendig aus dem Wasser gezogen, so flöge jetzt dein Kopf von deinem Halse herunter/Er griff dann auch nach dem Qucrsacke, zog eine rothe seidne Schnur heraus undfuhr fort: ,Binde jetzt auch mir Hände und Füße und verfahre mit mir wie mit meinenBrüdern, finde ich aber auch den Tod in diesem See, so hüte dich wohl, mein Maul-thier dem Juden zu bringen, sonst stirbst du, ohne daß irgend ein Mensch deinen Toderfährt, sondern nimm cs mit in dein Haus, cs wird, sobald die Nacht hcranbricht,Jemand an die Thüre klopfen und rufen: Djaudar gib mir das Maulthier des Abeud-länders Mahmud. Diesem Manne gibst du mein Maulthicr, er wird dir einen Beutelmit tausend Dinaren schenken. Lasse dir es dann wohl seyn und gräme dich nicht übermeinen und meiner Brüder Tod/ Ich dachte, dieser ist noch der Beste der drei Brüder,aber nicht minder wahnsinnig als sie. Ich nahm dann die Schnur in die Hand, bandihn und warf ihn in den See, und siehe da, er streckte nicht wie seine beiden Brüderden Kopf, sondern die Hände aus dem Wasser, und hatte in der rechten Hand einenrothen und in der linken Hand einen schwarzen Fisch, und rief: ,Djaudar, deineTrommel hat geschlagen (dein Glücksstern ist aufgegangen), denn ich habe mein Ziel erreich!/Ich zog ihn schnell mit dem Netze an's Land, und er lief nach dem Maulthiere, zogeine rothe korallne Büchse aus dem Quersacke und steckte den rolhen Fisch hinein, dann